Tango Praktika

 

jeden Donnerstag!

 

außer am 19.12/ 26.12/ 31.12

 

immer von 20:30 - 22:00 Uhr

 

Start in 2020 

 

Donnerstag 9.2.20

 

ab 20:30 Praktika - wie immer!

 

 

 

 

Finden die Termin immer statt?

Ja, die Termine werden hier bekannt gegeben oder abgesagt

Was ist der Kostenbeitrag? 

Beitrag 7,00 Euro, inkl Wasser!

 

Wie kann ich ABO Karten kaufen?
Komme vorbei und bestelle die Karten für nächste Woche Donnerstag.

Die Karten werden dann produziert.

Wer leitet die Praktika? 
Das Team vom Tango-Treffpunkt.

 

Ist eine Anmeldung erforderlich?

Erforderlich nein. Empfohlen ja.

 

Kann ich als Einzelperson kommen?

Ja,  sehr gerne.

 

Wie erfahre ich neue Termine z.B. ab 2020?

Es gibt eine Whats App Gruppe - melde Dich mit Rufnummer per Mail.

 

Kann ich als BeginnerIn kommen?

Ja natürlich - nur so lernt man.

 

Wer ist mein Tanzpartner?

Es wird regelmäßig gewechselt.

 

Was ist wenn ein Termin ausfällt?

Das wird hier im Internet bekannt gegeben.

 

Welche Tanzerfahrung brauche ich?

Die Praktika ist  Niveauunabhängig.

 

 

 

 

 

Was ist eine Praktika?

Guten Tag, ich möchte mich vorstellen: Ich bin eine Tango Practica, eine Übungs-Gelegenheit für das Tanzen von Tango Argentino. Ich biete 1-2 Stunden Zeit für Tango-Tänzer jeden Niveaus, ihr Tango tanzen zu verbessern, vom Anfänger bis zum Profi. Ich bin weder Milonga noch Tanz-Unterricht, ich befinde mich ganz locker dazwischen.

Viele Tango-Tänzer kommen gern zu mir, um einfach Tango tanzen zu üben. Das geht am besten in einer lockeren Runde, in der alle noch lernen. Deshalb bin ich offen für alle, auch für Tänzer anderer Tanzschulen, die das im Tango-Unterricht Gelernte vertiefen, an ihrer Technik feilen, oder zu den bekanntesten Orchestern einfach nur viel tanzen möchten.

In einer Tango Practica wird viel und intensiv getanzt. In der Regel wird keine Figur unterrichtet, auf Wunsch gibt es aber Tipps für alle oder speziell nur für Dich von den Tanzlehrern, die immer anwesend sind. Sprich die Tanzlehrer am besten an. Sie freuen sich darüber, denn genau deshalb sind sie da. Gern helfen auch andere, schon erfahrenere, Tanz-Schüler.

Die meisten Tanzschulen oder Tanzlehrer bieten eine Tango Practica an, einige sogar mehrmals in der Woche. Oft kostet es ein paar Euro, bei mir tanzen zu können. Das solltet Ihr einplanen, wie den Obolus für Euren Tango-Unterricht, das Fahren mit Bus oder Bahn, Euer täglich Brot. Auch Tanzlehrer leben nicht von Luft und Liebe allein, haben kein Tischlein-deck-Dich. Die Musik muss bezahlt werden, wie die Lautsprecher, aus denen sie kommt. Der Raum soll sauber und geheizt sein, das Parkett gepflegt und die Toilette benutzbar. Das macht sich nicht von allein und es gibt auch kein Amt, wo man sich das alles kostenfrei abholen könnte.

Ihr könnt manchmal alleine oder zu zweit kommen, regelmäßig oder Euch spontan entschließen, denn eine Anmeldung ist in der Regel nicht erforderlich. Ihr müsst auch nicht pünktlich sein, man kann später kommen oder früher gehen.

Auch wegen Eures tänzerischen Niveaus müsst Ihr Euch keine Sorgen machen. Alle, die zu mir kommen, haben irgendwann einmal angefangen, haben das Tangotanzen lernen und üben müssen. Niemand wird Euch anstarren oder die Nase rümpfen, weil Ihr ganz am Anfang steht oder etwas noch nicht so gut könnt. Schließlich bin ich zum Üben da!

Deshalb ein Tipp aus meiner reich gefüllten Schatztruhe: Traut Euch ruhig, Tänzerinnen oder Tänzer anzusprechen, die schon besser tanzen können, als Ihr. Das ist der beste Weg, ein guter Tango-Tänzer oder eine gute Tango-Tänzerin zu werden. Sie haben die Routine und können Euch beim Üben unmittelbar helfen.

Ich liebe es übrigens, wenn Ihr Eure Tanzpartner wechselt. Dann zeigt sich schnell, was ihr schon könnt oder was Ihr noch verbessern solltet. Wenn Ihr aber lieber mit Eurem Lieblings-Tanzpartner übt, wird das jeder verstehen und keiner Euch schief ansehen.

Nutzt die Chance und verbessert Euren Tango! Ich, die Tango Practica, freue mich auf Euch!

Was ist eine Milonga?

Tango Milonga! Darf ich mich Ihnen vorstellen? Die Menschen kommen zu mir, um Tango Argentino zu tanzen. Ich bin eine Tanzveranstaltung!

Mich, die Milonga, gibt es auf der ganzen Welt in jeder größeren aber und in viele kleinen Orten und sogar auf dem Land. Oft habe ich mich gut versteckt, befinde in einem Hinterhof oder in der oberen Etage eine Wohnhauses. Weg-Hinweise suchst Du vergebens – lausche einfach der Musik und folge ihr.

Ich bin eine soziale Veranstaltung, ein Treffpunkt für Tango-Liebhaber, werde von Tango-Tänzern und -Tänzerinnen besucht, die alleine kommen, sich zu zweit oder sich mit Freunden verabreden. Ich beginne im Sommer am Nachmittag auch als Open Air Milonga oder am Abend in einem wunderschönen Saal mit hoher Decke und glattem Tanzboden.

Zu Beginn ist es bei mir meist noch recht leer, es ist viel Patz, Anfänger drehen ihre Runden. Weitere Gäste kommen, Bekannte begrüßen sich mit einem Küsschen rechts und links, Fremde werden manchmal bei kleineren Veranstaltungen vom Gastgeber persönlich gegrüßt. Man sitzt in der Milonga kleinen Grüppchen an Tischen oder an der Bar alleine möglichst immer mit den Blick zur Tanzfläche.

Eine Milonga gibt es in verschiedenen Ausprägungen: Zu besonderen Anlässen oder an Feiertagen zum Beispiel, dann manchmal auch mit Live-Musik, oder regelmäßig einmal in der Woche mit DJ, bei Tango-Festivals natürlich ständig, als Tango Marathon über 2-3 Tage hinweg oder als Encuentro im Milonguero Stil (enges Tanzen mit viel Körperkontakt).

Man trinkt Wasser oder Wein. In Buenos Aires reserviert man oft einen Tisch und isst auch etwas, das ist in Europa nicht so üblich. Auch das getrennte Sitzen von Damen und Herren ist hierzulande nicht so oft zu erleben.

Am Abend sind die Damen und Herren recht elegant gekleidet, Jeans oder T-Shirt sind nur selten zu sehen. Sie sehen nett aus, die Besucher, und sie riechen gut, denn die Menschen kommen sich oft sehr nahe bei mir.

Musik macht meist ein Tango DJ, heute von einen Laptop. Die Musik ist unterteilt in sogenannten Tandas (Serie, Reihe) das sind drei bis vier Musiktitel eines Types, also TangoVals oder Milonga (ja, ich habe 2 Gesichter…). Danach folgt eine kurze Zwischenmusik (Cortina=Vorhang). Während der Cortina verlässt man die Tanzfläche und die Herren begleiten die Dame zurück zu ihren Platz.

Bei einer traditionellen Milonga werden Stücke aus dem goldenen Zeitalter des Tangos gespielt, bei einer modernen Veranstaltung werden auch Titel nach dieser Zeit oder auch Non-Tango aufgelegt – also Titel, die im ursprünglichen Sinn gar keine Tango sind, nach denen man aber Tango tanzen kann.

Zum Tanz wird eingeladen durch Aufnahme von Blickkontakt (Mirada). Das anschließende Kopfnicken (Cabeceo) macht die Einladung verbindlich und der Herr holt die Dame am Platze ab. Eine schöne Erfindung, den sie ermöglicht beiden Geschlechtern die Kontaktaufnahme, es finden sich Paare die wirklich zusammen tanzen wollen.

Zu vorgerückter Stunde füllt sich die Piste – bis es manchmal richtig voll wird. Dann ist Tanzen in enger Umarmung zu empfehlen. Nach Mitternacht ist Durchhalten angesagt. Am Wochenende und bei guter Stimmung wird nicht selten bis zum frühen Morgen getanzt.

Nach einer langen Nacht verabschieden sich meine Besucher fröhlich, denn Tango tanzen macht glücklich!

Wer weiß, vielleicht sehen wir uns bald? Fragen Sie einfach nach Tango Milonga! Jeder Tango-Tänzer kennt mich…