Kulturbiennale „Manifesta“  zu Gast im Ruhrgebiet

-Tango Wannentino-

Freitag, 4.9.2026 ab 18:00 Uhr / Herne Wanne genauer Ort folgt

 

Mit der europäischen Kulturbiennale Manifesta 16 Ruhr verwandelt sich das Ruhrgebiet im Jahr 2026 in eine lebendige Bühne der Kreativität, des Austauschs und des gesellschaftlichen Aufbruchs. Zwischen den Zeugnissen seiner industriellen Vergangenheit und den Visionen einer gemeinsamen Zukunft entstehen neue Räume für Kunst, Begegnung und gesellschaftlichen Dialog.

 

Auch Herne - Wanne wird Teil dieses europäischen Kulturereignisses. Unter dem Motto „Catch the Light – build bridges“ entfaltet sich rund um die Christuskirche Wanne ein vielschichtiges Projekt, das wie ein leuchtendes Band Menschen, Ideen und Orte miteinander verbindet. Kunst wird hier zum Lichtträger, der verborgene Geschichten sichtbar macht, Brücken zwischen Generationen und Kulturen schlägt und die besondere Identität der Stadt in neuem Glanz erstrahlen lässt.

 

Ein besonderer Ausdruck dieser Stadtidentität ist der Tango Wannentino. Ein Tanz mit Geschichte und zugleich offen für neue Einflüsse, vereint er Heimatgefühl, kulturelle Vielfalt und die Freude an gemeinschaftlicher Begegnung.

 

Als lebendiges Symbol des Miteinanders wird der Tango Wannentino Gäste von nah und fern anziehen, Menschen zusammenführen und Begegnungen schaffen, die weit über den Tanz hinausreichen. So entsteht ein kultureller Brückenschlag, der die Seele der Stadt sichtbar macht und Herne als offenen, gastfreundlichen und kreativen Ort erlebbar werden lässt.

 

 

Der Mond von Wanne Eickel - Ein Tango!

Der Schlager Der Mond von Wanne-Eickel hat seine Wurzeln im Tango. Die Melodie stammt nämlich vom französischen Tango Un clair de lune à Maubeuge, der Anfang der 1960er Jahre in Frankreich ein großer Erfolg war. Für die deutsche Version schrieb Ernst Bader einen neuen Text, während die eingängige Tangomelodie erhalten blieb. 

 

Die Verbindung zum Tango zeigt sich vor allem im musikalischen Charakter des Liedes: Der Rhythmus ist ruhig, schwebend und tanzbar, typisch für den europäischen Unterhaltungstango jener Zeit. Dadurch eignet sich das Lied durchaus für einen Tango-Tanzstil.

 

Inhaltlich erzählen sowohl das französische Original als auch die deutsche Fassung von der Sehnsucht nach der Heimat. Im französischen Lied wird die nordfranzösische Stadt Maubeuge besungen, während die deutsche Version den Mond über Wanne-Eickel romantisch verklärt.

 

Die Botschaft lautet: Man kann die ganze Welt bereisen, doch nichts ist so schön wie die eigene Heimat. Gerade diese Mischung aus Tango-Romantik und Ruhrgebiets-Charme machte „Der Mond von Wanne-Eickel“ zu einem Kultlied. Aus einem französischen Tango wurde so eine der bekanntesten musikalischen Hymnen des Ruhrgebiets. 

Musik auf YouTube:

Das französische Orginal:  Un Clair de lune a Maubeuge

https://www.youtube.com/watch?v=-Ic_jgkkh3o

Deutsch: Friedel Rentsch und die Cyprus:

https://www.youtube.com/watch?v=QYeV0BF8of4

Liedtext:

Refrain
Der Mond von Wanne-Eickel,
der ist so wunderschön!
Er strahlt wie weißer Kreisel,
man kann ihn prima sehn!
1. Strophe
Wenn am Kanal die Lichter brennen,
und alle Pärchen sich erkennen,
dann stehn wir Hand in Hand
am schönen Palmkirmes-Strand.
Wir schaun nach oben in das Blau,
da sitzt der Mond und schaut genau.
(Refrain)
2. Strophe
In Rio gibt es tolle Nächte,
und mancher Seemann dachte,
dass es dort am schönsten sei.
Doch das ist uns einerlei!
Denn unsre Heimat, die ist hier,
bei einer kühlen Flasche Bier.
(Refrain)
3. Strophe
Und wenn wir mal auf Reisen gehen,
und andre schöne Städte sehen,
dann denken wir zurück
an unser kleines Glück.
An unsre Stadt im Revier,
denn am schönsten ist es hier!
(Refrain)

 

 

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